Diesen Bericht konnte ich neulich in der Bildzeitung lesen und hab paarmal überlegt, ob es sich hierbei um einen dummen Scherz handeln soll? Nun, die Kommentare der Leser sagten einiges dazu.
Was sagt Ihr zu dem Bericht? Andauernd dem Hund "kleine Klapse" geben oder ihn sogar anrempeln?
Oder war es eigentlich ganz anders gemeint, als es klingt? Hat nicht jeder schon mal an der Leine "geruckt", wenn der Hund daran zieht?
Zu Erziehungszwecken habe ich damals meine Junghunde auch schon mal am Genickfell - ja wie soll ich es beschreiben? - Angefasst - mit Erfolg. Alle meine Hunde erhalten oder erhielten sogar schon einmal einen "Klaps" - vorrangig, wenn Kinder angeknurrt wurden.
Allerdings steht dort, ein Erziehungsfehler sei mit Leckerlies zu belohnen. Nun, damit habe ich immer noch den meißten Erfolg.
Reden soll man mit dem Hund auch nicht - nun, wie soll ich ihn denn dann bitteschön loben?
Hundeschule bringt dem Hund nix? Nun ja, herrchen lernt eindeutig mehr - aber der Hund lernt mit.
Kopfschüttelnde Grüße:
Eure Antje
Hast gut geschupst Antje, sehe den Beitrag nämlich erst jetzt. Ist ja wohl echt der Hammer was die Bild da schreibt und Leser dazu auch noch. Diese Erziehungsmethoden gehören für mich ins finstere Mittelalter, sowas ist total out. Da kann man wirklich nur noch den Kopf schütteln wenn man sowas liest.
Ja, ja...die Bild bildet
Nach den regelrechten Hetzjagden auf der ersten Seite zum Thema "Kampfhunde" wollen die jetzt also mal erzählen wie das richtig geht?! Hundeerziehung mal kurz erlernt am Frühstückstisch oder was?! Und das traurige- es springen genug Hundehalter darauf an
Ansonsten spreche ich mit meinen Hunden auch "in ihrer Sprache"- das heißt ich buffe sie in manchen Situationen kurz mit den Bein oder zwei Fingern an. So wie es der Leithund im Rudel halt auch tut um zu rügen oder zu ermahnen.
Damit man den Beitrag auch findet, schupse ich ihn mal etwas hoch ;-)
Ich kenne den Bericht und find ihn schockierend. Schade, dass es sicher genug Hundehalter gibt, die diese Tipps befolgen.
Beim ersten Tipp zum Thema "Stubenreinheit" find ich es schon krass, dass sofort davon die Rede ist, dass ein erwachsener Hund der in die Wohnung macht sich als "Anführer" des Rudels sieht. Es gibt genug Gründe für erwachsene Hunde in die Wohnung zu machen, angefangen damit, dass er es nie richtig gelernt hat bis hin zu gesundheitlichen Problemen. Warum soll ich deswegen Leckerlis und Streicheleinheiten streichen? Ich sehe da keinen Sinn hinter, der Hund denkt ganz sicher nicht "Frauchen hat mich heut noch nicht getreichelt, das liegt bestimmt daran, dass ich ins Haus gemacht habe" nein ein Hund wird sich dadurch vielmehr ausgestoßen fühlen da er die Strafe des "Nichtstreicheln" nicht mit der Handlung "In das Haus machen" verknüpfen kann.
Die nächsten zwei Tipps sind mal wieder super "Geben sie ihren Hund einen Klaps", sorry aber meiner Meinung nach gehören "Klapse" nicht in die Hundeerziehung und wenn sie doch mal eingesetzt werden sollten, dann sicher nicht so leichtfertig wie es dieser Bericht uns weismachen will.
Auch die weiteren Tipps sind für mich ein ziemlicher Griff ins Klo und gehören für mich in die Sparte für "Historische Erziehungsirrtümer, welche schon längt der Vergangenheit angehören sollten"