Schon wieder beißt ein Hund ein Kind tot.


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Antje's Bild
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Immer wieder erfährt man über die Medien von Hunden, die Kinder anfallen oder sogar tot beißen.

Ich mache mir immer wieder Gedanken darüber, wie es zu so etwas kommen kann.

Die Süddeutsche Zeitung schreibt dazu:

Zitat:

Der tödliche Angriff eines Husky-Mischlings auf ein Kind bestätigt: Aggression von Hunden ist keine Frage der Rasse, sondern der Erziehung.

und weiter:

Nicht die Rasse eines Hundes macht seine Aggression aus, sondern der richtige Umgang zwischen Herrchen und Tier.

Quelle:

http://www.sueddeutsche.de/wissen/412/509542/text/

Es gibt viele "Erklärungen", wie es zu solchen Beißattakken kommen kann - letzendlich aber kann man dem Hund als solches keine Schuldzuweisungen machen.

Der Hund reagiert lediglich - seiner Natur entsprechend - mit einem Biss.

Wie dies zu verhindern ist, ist schwer zu sagen.

Jedenfalls sollte jeder Hundebesitzer daraus lernen, seinen Hund nie alleine mit einem Kind zu lassen. Grundlegend jedoch sollte jeder Hundebesitzer den Umgang mit dem hund grundlegend überdenken - denn er alleine ist an der Erziehung und letzendlich an den "Unarten" seines Hundes schuld.

Bundesweit wird nun eine einheitliche Sachkundeprüfung rund um den Hund gefordert:

http://www.doq-test.de/

 

Ist das die Lösung?

Sollte jeder Hundebsitzer einen "Hundeführerschein" machen müssen, bevor er einen Hund halten darf?

Wahrscheinlich wird man nie die perfekte Lösung finden, wie man Hund und Mensch in wirklich 100%igen Einklang miteinander bringt - das Problem ist und bleibt hier allerdings der MENSCH, nicht der Hund.

 

Wo seht Ihr die Fehler der Halter - ist auch der Hund mit schuld? Gibt es böse Hunde, die bereits so geboren wurden oder die bösen gene im Blut haben?

 

Susi B.'s Bild
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Ich denke nicht, dass es von
Ich denke nicht, dass es von Natur aus böse Hunde gibt, aber ich denke einfach, dass ein Hund immernoch ein Tier ist und kein Spielzeug. Ich habe einen kleinen Hund aber selbst den lasse ich nie allein mit den Kinder von meiner Schwester. Kinder können nicht einschätzen wenn aus Spiel bei einem Hund ernst wird und er sich angegriffen oder genervt fühlt. Ich finde es verantwortungslos ein 3 Jahre altes Kind allein mit einem Hund spielen zu lassen. Man lässt kleine Kinder ja auch nicht allein über die Straße laufen... Der Hund ist seinem natürlichen Trieb gefolgt, der konnte nämlich nicht sagen "kann mal jemand das Kind wegnehmen sonst werd ich sauer". Ich bin einfach der Meinung man sollte Kinder nie unbeaufsichtigt mit Tieren allein lassen, ob nun großer "gefährlicher" oder kleiner "lieber" Hund...jeder Hund kann sich mal bedroht fühlen und handelt dann aus Instinkt.
Nixi's Bild
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Und schon wieder ist es

Und schon wieder ist es passiert :-( Diesmal ein Rottweiler einen 3-Jährigen.

das die Leute es einfach nicht lernen wollen - ein Hund ist kein Kinderspielzeug.

RockyJoeyJulia's Bild
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Naja..
sicherlich sollte ein hund kein kind beissen geschweige denn so weit gehen. aber im großen und ganzen ist das ein natürliches verhalten.meiner meinung nach. in einem rudel werden welpen die "nerven" oder dummheiten machen auch mit einem schnauzgriff gepackt und somit "erzogen"... ds tut dem welpen aber nicht weh. wenn ein hund ein kind aber so erziehen möchte , zieht das kind aus reflex den kopf weg und somt reissen sich die zähne natürlich weiter ins gesicht und somit kann es zum tode kommen.ganz klar. bei größeren kindern gehe ich davon aus das die kinder den hund geärgert haben, die denken einfach nicht so weit , das man einem hund nicht am schwanz zieht und schreit oder wie auch immer. irgendwann hat der hund auch die faxen dicke und damit sind wir wieder beim thema erziehung. ich denke man kann dies nur verhindern indem die eltern dem kind von vornerein klar machen wie man mit einem hund umzugehen hat und auch nicht das risiko eingehen ein kind mit einem hund allein zu lassen. ich finds jedenfalls nicht gerecht das der hund dabei der böse ist und womöglich eingeschläfert wird,nur weil er seinem natürlichen prozess nachgeht. ein hund ist eben immer noch ein tier, das darf man niemals vergessen-
Nixi's Bild
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Sicherlich hängt vieles schon

Sicherlich hängt vieles schon davon ab, wie der Welpe ganz am Anfang seine Erfahrungen gemacht hat - wie er bei seine Züchter aufgewachsen ist - die ersten 8 Wochen prägen den Hund auch sehr!

Kinder, die die "Süßen kleinen Hunde" ach so gerne hochheben und knuddeln - was dem Welpen vielleicht gar nicht gefällt - dabei hohe Entzückungsschreie ausstoßen: "Ach ist der SÜÜÜÜÜÜÜÜÜSS"

Sowas merkt sich der Hund bestimmt auch. Dann Kleinkinder, die an den Ohren und am Schwanz ziehen und über den Hund krabbeln, ihm das Spielzeug weg nehmen und versuchen auf dem Hund zu reiten - all das prägt den Hund sicherlich.

Wesentlich mehr Aufklärung gerade für werdende Eltern sollte hier betrieben werden.

Eventuell sogar eine Art Kampagne, bei denen eine Organisation wie z.B. Tasso bei den Frauenärzten und auch Tierärzten eine zusammengetellte Boschüre auslegen, in der ausführlich aufgeklärt wird?

Das wäre doch mal eine Anregung, oder?