Clifford ein wilder ungezügelter Mix aus Punk und Hells Angle (wie meine Frau mal als passende Beschreibung fand)


Clifford ein wilder ungezügelter Mix aus Punk und Hells Angle (wie meine Frau mal als passende Beschreibung fand)

Bilder lassen noch auf sich warten! Sorry dafür. Aber unser "Quer ins Feld" legt einige Probleme an den Tag, die wir derzeitig nicht gebacken bekommen! 1.) Er kam als ich im Krankenhaus lag! Als Clifford zu uns kommen durfte, lag ich noch 1 Woche im Krankenhaus. Danach noch eine gefühlte Unendlichkeit zu Hause auf der Couch! Alles was man mit ihm machen musste und konnte, musste über diese Zeit meine Frau allein, bzw. mit den Kindern zusammen machen. Das hatte zur Folge, dass er sich voll und ganz auf's Frauchen fixierte und NUR SIE als "seinen Menschen" ansah und sieht! Wenn Sie ihn zuhaue lässt und die Wohnung verlässt, unabhängig ob noch jemand da ist oder nicht, so wird gejammert, gekläfft und geheult wie ein Wolf! Es spielt keine Rolle wer noch bei ihm ist, ist Frauchen weg, ist die Welt nicht mehr in Ordnung. Derartige Probleme hatte uns Cheyenne damals nicht gemacht. Da ging alles wie von allein! Sie hat uns damals mächtig verwöhnt, denk ich mal ;-) 2.) Er sieht sich jetzt als angehender "Teenager" wohl als "King in the Ring" Alles was nicht schnell genug weg oder auf einem Baum verschwindet wird "Gnadenlos Niedergerammelt" Anders kann man es nicht sagen! Sobald er auf einen Artgenossen trifft, unabhängig von Geschlecht, Alter, Größe, er ist (glaubt er wohl) der mit "den dicksten Eiern" :-D Es geht schon soweit, dass andere Hundebesitzer Reiß-aus nehmen, wenn sie ihn nur auf der Wiese erahnen! Egal wie man versucht dem entgegen zu wirken, der Kerl ist einfach nicht zu Bremsen oder abzulenken! Habt ihr da vielleicht Tipps zur "Besänftigung" seiner "Hoheits- Ansprüche"?? Oder vielleicht was zum "Aufteilen seiner Großherzigkeit" bzw gegen seine "Abwehrbemühungen" wenn er mal "Drin bleiben muss"??! Wir hätten wohl wieder nen Mädel nehmen sollen, wa? Aber war ja nur eine bei! Nee, mit meinem Bein ist es vorerst so, dass ich schon wieder Laufen kann, aber noch starke Einschränkungen und Schmerzen habe Autor: Stephan
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von Stephan am 05.04.2010, 14:50
 

Kommentare

Ihr könnt einem wirklich Hoffnung machen :-D

Nee, erst nochmal Sorry für meine "lange Pause"

Aber ich hatte so einige Schwierigkeiten mit den Unfallfolgen

und hab noch immer mächtige Probleme

(Haubtsächlich was Schmerzen und Bewegungseinschränkung angeht!)

Ja, das mit dem "was Besonderes" sein, haben wir schonmal anfänglich

hin bekommen.

Nur isses halt so, dass er da wirklich "voll auf Frauchen abfährt".

Was ich so auch OK finde, da Cheyenne damals eher auf mich bezogen war.

Und dass obwohl ich meist den ganzen Tag weg war und sie nur von Frauchen "bedient" wurde.

Dieses "besondere Vertrauen" eines Hundes zu bekommen, ist für meine Frau, bei Cheyenne damals was zum Eiversüchtig, bei Clifford was zum Stolz drauf sein!

Was ich ihr auch ehrlich gönne. Erst jetzt erkennt sie, was sie damals bei Cheyenne nicht verstanden hat. Das man dieses Vertrauen und eine solche Beziehung die ja der Hund einem gegenüber aufbaut, nicht erzwingen kann. Der Hund wird immer einen "seiner Menschen" mehr lieben als den anderen. Wobei es nicht wirklich auch gleich mit Achtung, Respekt oder Vertrauen des Hundes einem gegenüber gleichzusetzen ist.

Es kann halt nur EINEN geben, der für ihn "oben" steht. Und das wird nicht wirklich bei denen zur "Auswahl stehenden" Cheffs der Verletzte", der Angeschlagene sein.

Wo in dieser Rangordnung aber nun SEIN Platz ist, das kann man aber weitestgehend, denk ich mal, mit ihm "Ausdiskutieren" und ihn auf "seinen Rang verweisen".

Er hört ja soweit schon prima. Auich auf mich, was ja das zuvor gesagte unterstreicht.

Sitz, Platz, Bleib, Aus, Nein, Fuß,... sind "keine Fremdwörter" mehr für ihn. Auch wenn sie von mir kommen.

Er lässt sich sogar schon aus einer "begonnenen Jagd" (Hummel, Schmetterling,...) oder einer kleineren Rangelei zurück, bzw "Abrufen".Immer öfter jetzt sogar aus einem laufendem Spiel mit anderen Hunden.

Was wir sehr zu schätzen wissen.

Nur sein "Imponiergehabe" was die meisten anderen Hundehalter wohl eher als "Sexbesessenheit" auslegen würden und ihn daher anfangen zu meiden, ist halt etwas bei dem er "ganz und gar" alles vergisst!

Für uns sind ja nun bereits weit über 10 Jahre vergangen, und man erinnert sich nur schwer an die "rüpel-Zeit" unserer "jungen" Cheyenne zurück!

Das "alte Mädchen" war ja mit zunehmendem Alter mehr ein "Gemütstier" als wie so ein unausbremsbares Etwas.

Aber wir kommen immer häufiger auf "die alte Zeit" zu sprechen und erwecken damit vergessenes und den Gedanken, dass wir das schonmal gemeistert haben.

Nur waren wir damals unerfahren, uninformiert, na halt "Durchschnittsleute" die man meist mit Hunden trifft.

Heute machen wir uns bestimmt schon "zuviel" den Kopf um diese Probleme, die ja eigendlich keine sind sondern nur das "wahre Ich" unseres kleinen wiederspiegeln.

Daher seit nicht bös, aber wir wissen halt, dass man schnell etwas falsch machen kann, was den Hund dann auf ewig prägt.

Es tut gut, wnn man da etwas "Rückenwind" erhält

Hallo Stephan,

schön, wieder von Dir zu hören ;-)

Problem1:

Ich denke, Ihr sollten zusammen mit dem Hund üben, dass auch Du etwas "Besonderes" bist.

Also zusammen den Hund streicheln, beim gassi Gehen hältst Du ihn an der Leine, wenn frauchen das Haus verlässt, spielst Du mit ihm, es gibt Leckerlies, wenn er nicht bellt, sondern sich ablenken lässt - vielleicht hilft das ja?

Problem2:

Oh, das kenne ich gut von unserem Spitz damals, aber auch von Nachbars Stafford: ALLES wurde besprungen.

In erster Linie machen Rüden in diesem Alter dies als Dominanzgehabe. Auch Hündinnen in diesem Alter bespringen andere Hunde und wollen damit zeigen, dass SIE das Sagen haben.

Oft hilft hier wirklich nur ein größerer dominanterer Hund, der dann wirklich mal böse wird und dem "Angeber" zeigt, dass er nur ein junger Hüpfer ist.

Aber keine Sorge: Diese Phase machen glaube ich alle Hundebesitzer mit. Man schämt sich fast, aber der Hund will einfach nicht aufhören.

Ein klares NEIN und "wegziehen" macht deutlich, dass DU der Herr bist, nicht der Junghund.

Zudem werden die bestiegenen hunde sowieso mit der Zeit sauer und Euer Cliff lernt und merkt sich das.

Das größte Problem ist hier sicherlich einfach, das Ganze dem anderen Hundebesitzer "schmackhaft" zu machen ;-)

Einer unserer Nachbarshunde war so aufdringlich, dass wirlich nur noch eine Kastration geholfen hat - danach wurde es deutlich besser.

 

Viele Grüße: Antje

Hi Stephan,
ja, den großen Macker machen, dass kenne ich. Rüden sind generell immer daran interessiert das Revier zu verteidigen. Sie wollen alle, die Sie als Störenfriede sehen vertreiben. Wir hatten immer Rüden und da konnte man die unterschiedlichsten Ausprägungen schon beobachten. Auch unterliegt ein Rüde keinen hormonellen Schwankungen, wenn eine gut riechende Hündin in der Nähe ist, sind sie sofort Feuer und Flamme.
Unser alter Cocker ist immer abgehauen und hat sich vor fremde Haustüren gelegt und gewartet wann seine Liebste nach draußen kommt.
Ich denke, dass das Verhalten von Rüde zu Rüde unterschiedlich ausgeprägt ist, aber es steckt von Geburt an in Ihnen. Clifford macht evtl. auch einen “auf dicke Hose“ weil er unsicher ist und er kann manche Situationen noch nicht richtig einschätzen. Nach dem Motto: erstmal Krawall machen, zurück rudern kann man immer noch.
Mit Trigger hatte ich stets Spielgefährten die gleichgroß waren und auch manch ältere Rüden, bei den er sich unterordnen musste. Ob es geholfen hat? Ja, aber jetzt wo er in die Jahre kommt wird er wieder “zickig“ in seinem Revier. Wenn wir an anderen Stellen oder im Urlaub sind ist er gegenüber Rüden total brav, aber zu Hause auf seinem “Kiez“ macht er den Großen.
Ich denke, dass man mit viel Geduld und einer konsequenten Erziehung einen Rüden “in den Griff“ bekommt. Viele schreien hierbei oft gleich nach Kastration. Ich bin der Meinung, dass man dies erst im äußersten Notfall vornehmen sollte. Denn der Hund hört nun mal auf seine natürlichen Instinkte.
Grüße
Jenny