wer einen hund ins haus genommen,
der hat den besten freund gewonnen.
dass dieses tier das beste sei,
erzählt man und noch allerlei.
gehorcht aufs wort und bellt nicht viel,
ist stets bereit zu einem spiel.
mag kinder gerne, beißt sie nicht,
fast meint man manchmal dass er spricht.
vom aussehen garnicht erst zu reden,
für uns ist er der hund fürs leben!
so wunderschön und gut geraden!
dabei verschweigt man all die taten,
die unserm freund so gut gelingen
und uns so oft in rage bringen!
bleibt dieser kerl allein zuhaus,
denkt er sich üble sachen aus:
an einem montag frisst er kuchen,
den wir danach vergebes suchen.
am dienstag sind die nüsse dran,
die er so sauber knacken kann.
man sammelt dann auf allen vieren,
die schalen,die den teppich zieren.
am mittwoch stellt er dann fest,
dass klopapier sich reisen lässt
(ganz abgesehen von den ziegaretten,
die uns sonst nur geschadet hätten).
am donnerstag platzt mir dann der kragen,
denn alles kann man nicht ertragen,
da wird das untier angefaucht,
das es gleich zur ecke kraucht.
hat dieser kerl doch glatt vergessen,
dass wir auch gern buletten essen.
was macht man nur mit diesem köter?
vielleicht ne zeitung auf den pöter?
er schaut mich an der bösewicht,
nein diesmal schaff ichs wieder nicht!
auf frischer tat soll man doch strafen
und nicht wenn er doch grad so lieb
geschlafen.
der hund versteht auch so ganz gut.
und tags darauf nicht böses tut.
wies weiter geht das bleibt noch offen,
er lernt es noch: wir hoffen
