Die Ernährung des Hundes


Ernährung & Gesundheit

Grundnahrung

Die Ernährung des Hundes

Daß Hunde keine reinen Fleischfresser sind, weiß man schon lange.
Wer einen Hund hat, kennt die Eigenschaften des Tieres, ab und an Gras oder Fallobst zu fressen, oder auch aus der eigenen Küche vieles nicht zu verschmähen.
Eine ausgewogene menschliche Ernährung ist prinzipiell auch dem Hund zuträglich.
Hier gilt es natürlich einige Regeln zu beachten:
Die ideale Grundnahrung ist Frischfleisch und Gemüse (siehe hierzu Beitrag: Was darf der Hund alles fressen, was nicht?), diese enthalten praktisch alles, was für eine nahrhafte und ausgewogene Ernährung nötig ist. Gewürze sind selbstverständlich ein Tabu.

Ideal  für eine ausgewogene Ehrnährung des Hundes wäre z.B.:
2-3 mal Frischfleisch pro Woche,
1 mal Fisch,
1-2 mal Dosenfutter
und zwischendurch Trocken- und Flockenfutter.

Geeignete Fleischsorten sind:

Fisch: Fisch ist reich an Jod und Phosphor und kalorienarm. Fisch muss immer sorgfältig entgrätet werden, oder man verwendet einfach filetierte Fischfilets.

Geflügel: Huhn/Poulet und Truthhahn sind leicht verdaulich und weniger kalorienhaltig als andere Fleischarten, eigenen sich daher auch ideal für spezielle Diäten

Herz: Wegen seines Fettgehaltes hat Herz doppelt soviel Kalorien wie andere Innereien.
Man sollte nicht zuviel davon verfüttern, da es sehr Kalziumarm ist. Wird es in grossen Mengen gefüttert, so provoziert man Skelettverbildungen, Stoffwechselstörungen oder andere Folgen kalziumfreier Fütterung.

Käse: enthält als reines Milchprodukt wertvolle Vitamine und Eiweisstoffe, darf jedoch nicht stark gesalzen oder gewürzt sein. Käse ist ein guter Darmregulator, häufig eine willkommene Abwechslung. Die Befürchtung, Käse verderbe die gute Nase des Hundes ist völlig unbegründet. Wie beim Menschen auch
legt sich ein würziger Emmentaler auf der Zunge ab und beeinträchtigt somit den Geschmacks- und Geruchssinn für kurze Zeit.

Kutteln/Pansen:
Für uns ist der Geruch fast ungenießbar, aber wenn ein Hund Kuddeln erschnüffelt, schlägt sein Herz höher. Pansen sollte roh, ungeputzt und kleingeschnitten verfüttert werden.
In den Grünresten ist die Nahrung (Pansenflora, Vitamin B) aufgeschlossen.

Leber: Leber enthält viel Phosphor, dafür wenig Kalzium. Es ist reich an Vitaminen A, B1 und D und besitzt wertvolle blutbildende Substanzen. Rohe Leber führt jedoch leicht zu Durchfall. Gekocht bekommt sie dem Hund aber gut.

Lunge: Die Lunge hat nur einen geringen Nährwert und ist mehr ein Sättigungsmittel für ausgewachsene und dicke Hunde, jedoch kein kräftigendes Futter. Lunge wird gerne getrocknet als Leckerbissen gereicht..

Rindfleisch gehackt: Hackfleisch ist trotz seines hohen Fettgehaltes einer der wichtigsten Kalorienlieferanten.

Rührei: Rühreier sind leicht verdaulich und nahrhaft und eignen sich bestens für Welpen und genesende Hunde

Schaffleisch: Ist für die meißten Hunde ein Leckerbissen und eigent sich besonders für allergiekranke Tiere, da es arm an reizenden Stoffen ist.

Schweinefleisch: Fett sollte man besser weglassen, dagegen sind, Schweinefüsse mit Reis gekocht oder mit Flocken gemischt bekömmlich. Fleisch nie roh verfüttern!

Wild: Wildfleisch ist ein Leckerbissen für den Hund. Aufbruch, entleerte Pansen, Muskelfleisch wird selbst vom appetitlosen kränkelnden Hund gerne genommen.

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von Antje am 06.10.2009, 09:48