Maligestion-malabsorptionssyndrom bei Hasko


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Maligestion-malabsorptionssyndrom bei Hasko

Haskos Barffresschen
Haskos Barffresschen
da fühlt er sich pudelwohl
da fühlt er sich pudelwohl
©Keine Angabe
mehr Gewicht, da lässt es sich leben
mehr Gewicht, da lässt es sich leben
©Keine Angabe

Dieses Syndrom mal ganz einfach erklärt ist zu vergleichen mit dem Morbus-Cron beim Menschen.

Als wir Hasko als Welpe vom Züchter bekommen haben hatte er schon am ersten Tag hier Durchfall. Sind dann zum TA hin weil wir uns Sorgen machten um das kleine Würmchen, es war zurecht so! Er saß voll mit Parasiten wie Würmern und außerdem bekam er Fieberschübe. Er bekam fast jeden Tag irre schmerzende Spritzen das hat in der Seele wehgetan. Nach 3 Monaten war er damit übern Berg. Er bekam eine Knochenentzündung verursacht durch die Krankheit wie auch kaum Gewichtszunahme. Immer und immer wieder passierte es das er explosionsartige Durchfälle bekam wenn wir schon meinten es geht bergauf mit Hasko. Durch diese Vorgeschichte ist seine Bauchspeicheldrüse wie auch der Dickdarm in der Zeit stark angegriffen gewesen, das sah man bei einer OP am Hund die gemacht wurde weil Hasko ein Spielseil verschluckt hat.

Da Hasko eine Immunschwächung hatte durfte nicht mal mehr Antibiothika gespritzt werden wie Vorsicht bei Narkosen. Das alles kam bei Blutuntersuchungen raus.

Sein Kot war immer mit Schleim überzogen, zeitweise sah er dunkel dabei aus aber immer mehr ins gelbliche gehend. Der Kot sah fettig glänzend aus und stank sehr. Festen Kot sah man bei Hasko nie es war immer breiig bis hin zum Durchfall.

Wieder einmal wurde Hasko einer Darmbiopshie unterzogen, es wurden ihm acht Gewebeproben entnommen aus drei Darmabschnitten wie der Darmflora aus dem Dick-und Dündarm. Und dabei kam dann die Enddiagnose raus. Sein Darm absorbiert keinerlei Nahrung, genauer gesagt, er hatte eine schwere Darmentzündung die chronisch war. Hasko hat eine gestörte Resorptionsfläche der Darminhalt kann so nicht resorbiert werden.

Klinische Hinweise für dieses Syndrom sind Abmagerung, stumpfes Fell, voluminöse, gelblich, oft makroskopisch erkennbar fettig glänzende, unverdaute Futterpartikel enthaltende und übel riechende Stühle.

Dadurch hatte Hasko wenig Chancen auf ein vernünftiges, für seine Größe akzeptables Gewicht zu kommen.

Bin dann ins www gegangen und hab um Hilfe im Barf Forum grüner Hund nachgesucht. Dort half man mir mit dem Tip zum Barfen und ich habs gemacht. Außerdem bekam er eine Welpenmilch von uns die keinerlei Durchfall verursachen konnte und speziell zu bestellen war. Sie baute den Hund nach und nach auf. Er gewann so wieder an Gewicht und das allerbeste, er hatte keinerlei Durchfall mehr. Auch Cortisongaben konnte ich nach und nach absetzen dadurch.

Fünf Jahre ging das alles wunderbar aber mit 8 Jahren fings wieder an. Barf half überhaupt nicht mehr so oft wir es auch versucht haben. Also bekam Hasko ein Spezialdiät Futter vom TA und bis heute hats geholfen und mittlerweile ist er 11 Jahre alt geworden, unser TA hat ihm eine Überlebenschance von höchstens 7 Jahre eingeräumt. Totgesagte leben doch länger und dafür bin ich dankbar ohne Ende.

Autor: Reni
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von Reni am 11.11.2010, 17:54
 

Kommentare

hey Reni, eine tolle Geschichte und zeigt, dass man immer die Ohren für alternative Wege offen halten muss. Wünsche euch weiterhin gute Besserung und alles Gute

Grüße

Jenny

Küssenddank Dir Jenny. Ja Du ,mir lässt sowas nie Ruhe besonders wenn der Hund noch so jung ist. Es lohnt sich einfach da nach zu haken und nicht auf zu geben. Nun isser ja 11 Jahre alt geworden und ich fürchte zur Zeit kann ich nicht mehr viel für ihn tun, schlimm wenn dieser Tag kommt.