Mit Worten kannst du es mir nicht sagen,
würde ich nach deiner Liebe fragen,
doch zeigt mir dein Blick, wie treu du bist,
deine Aufmerksamkeit, das du mich liebst.
Wir beide, du und ich, haben uns gefunden,
genießen ohne Worte gemeinsame Stunden,
weil wir Achtung voreinander immer haben
und unsere Gefühle sich zueinander nie vergraben,
weil du es mir dankst, bei jeder Gelegenheit,
wenn ich dir Futter gebe und Geborgenheit,
weil du mich an der Tür empfängst, so kess,
komme ich heim und bin manchmal im Stress,
weil du mir meine Sorgen lässt vergessen schnell,
wenn ich nur streichle kurz über das Fell,
weil du für mich immer da bist und an meiner Seite,
geht es mir gut oder schlecht oder wäre ich pleite,
weil du in der Ecke wartest, brav und geduldig,
fühlst meine Stimmung und dich noch schuldig,
weil du neben mir liegst und träumst mit mir
und sitzt auf meiner Bettdecke, wenn ich frier,
weil du mir Wärme gibst, wachst im Schlaf über mich,
stupst deine Nase an mein Gesicht ganz zärtlich.
Wir beide, du und ich, haben uns gefunden,
so schön kann das Leben sein mit Hunden,
wenn sie Worte zu uns auch nicht sprechen,
doch geben sie, was die Menschen können brechen,
es ist Vertrauen, Treue und die ewige Liebe,
das wurde uns allen schon gelegt in die Wiege,
doch wir können es beenden mit Worten, Taten,
der Hund aber wird dankbar darauf nur warten.
Geht es im Leben einmal nicht mehr weiter,
der Hund bleibt ein Freund und treuer Begleiter,
er zeigt uns die Richtung, die oft nicht verkehrt,
weil er liebevoll und geduldig seinen Herren bekehrt
und ihn mit seiner Aufmerksamkeit so verehrt.
Mein Freund, der Hund, niemals gebe ich ihn her,
wir gehören zusammen wie der Wind und das Meer.
Autor: Waltraud Eglseder