Trockene Augen


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Trockene Augen

"Trockene Augen" sind die Folge eines Mangels an Tränenflüssigkeit in einem oder beiden Augen, wodurch es zu einer austrocknung der Hornhaut und der Bindehäute kommt. Die Tränenflüssigkeit wird in mehreren Tränendrüsen am Auge gebildet und hat die Aufgabe die Hornhaut zu ernähren, das Auge vor Infektionen zu schützen und das Auge verbunden mit dem Lidschlag zu reinigen. Gesunde Hundeaugen mit genug Tränenflüssigkeit sind feucht, glatt und glänzend. Bei einem Mangel an Tränen trocknet die Horn- und Bindehaut aus und das Auge wird matt, uneben und glanzlos. Durch den anhaftenden Schmutz kommt es leicht zu entzündungen und das Auge ist ständig gereizt. Im schlimmsten Fall kann es zu einer Erblindung kommen. Ursach für Trockene Augen sind oftmals eine Entgleisung des körpereigenen Immunsystems- der Körper zerstört seine eigene Tränendrüse.Oft einhergehend bei Hunden mit einer generellen Allergieneigung und einige kleine Hunderassen wie der West Highland White Terrier oder Teckel neigen besonders zu dierser Erkrankung. Die Symptome werden oftmals mit den Anzeichen einer Bindehautentzündung verwechselt und sind leider nicht immer eindeutig. Juckreiz, rötung der Augen, vermehrtes Blinzeln und Sehstörungen können erste Anzeichen sein. Diagnostiziert wird die Erkrankung mit dem "Schirmer-Tränentest"- ein kleiner saugfähiger Papiermessstreifen der für 60 Sekunden in den unteren Bindehautsack gehängt wird und auf einer Skala in Milimeter von 0 bis 30 die Tränenmenge anzeigt. Ab Werte unter 10 spricht man von einem trockenen Auge. Therapiert werden "trockene Augen" mit einer Augensalbe die den Wirkstoff Cyclosporin enthält. Cyclosporin verhindert eine weitere Zerstörung der angegriffenen Tränendrüse. Bei konsequenter, dauerhafter Gabe kommt es recht schnell zu einer Besserung! Die Gabe von künstlichen Tränen ist ebenfalls eine Möglichkeit dem Hund etwas erleichterung zu verschaffen. Wobei diese kein Ersatz für die körpereigenen Tränen sind und leider nur 40 Minuten im Auge verbleiben, also stündlich dem Hund verabreicht werden müssen. Bei einem Verdacht auf trockenen Augen sollte also unbedingt ein Tierarzt aufgesucht werden, am besten einer, der sich auf Augenheilkunde spezialisiert hat! Autor: Nino
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von Nino am 29.09.2010, 21:20
 

Kommentare

Das trockene Auge unserer Emily begleitet uns nun schon seit 3 Jahren. Leider ist es durch einen Biss in den Kopf entstanden, dabei wurde der Facialnerv und der Tränendrüsenkanal des Auges eingequeetscht, so dass das Auge nicht nur nicht mit Flüssigkeit versorgt wird, sondern auch nicht in der Lage ist, das Lid zu schließen.

Wir müssen regelmäßig mit Salben und Cremes und künstilichen Augentropfen behandeln - dies aber immerhin so erfolgreichk, dass das Auge bis heute nicht heraus genommen werden muss - erblindet ist es allerdings.

Das trockene Auge kann zur Qual für den Hund werden, daher sollte man es , wie Nino schreibt, rechtzeitig behandeln.

Viele Grüße: Antje