Für den Menschen nicht gefährlich, für den Hund um so mehr:
Der LUNGENWURM
Es gibt verschiedene Arten von Lungenwürmern (Capillaria, Filaroides oder Aerostrongylus-Arten) sie zählen zu der Gruppe der Fadenwürmer.
Sie siedeln sich in der Luftröhre, Bronchien und Lungenbläschen an, können aber auch im rechten herzen vorkommen.
Lungenwürmer können duch verschiedenen Schneckenarten übertragen werden.
Wenn der Hund Atembeschwerden, Kreislaufprobleme, Blutungen oder neurologisches Fehlverhalten aufweist, ist die Untersuchung durch einen Tierarzt umumgänglich, denn der Lungenwurm kommt nach einer neuesten Studie häufiger vor, als ursprünglich gedacht.
Dies wird in Verbindung mit der steigenden Anzahl von Füchsen in Europa in Zusammenhang gebracht.
In Deutschland sind Lungenwürmer vor allem in Rhein/Main-Gebieten, Berlin, Münschen und Sachsen verbreitet.
Duch ihre Eier, welche über das Blut in das Lungengewebe geschwemmt werden, entstehen schwere Entzündungen.
Die sich aus den Eiern entwickelnden Larven siedeln sich in der Lüftröhre an, durch Husten stößt sie der Hund aus, oder er schluckt den Auswurf wieder herunter und scheidet ihn beim Gassi-Gehen aus.
Duch den Auswurf oder die Ausscheidung können sich andere Hunde infizieren, allerdings ist eine Ansteckung auch alleine durch Belecken eines betroffenen Hundes möglich.
Auch können die Larven einen sogenannten Zwischenwirt, wie Schnecken nutzen, bevor sie in den Hundemagen gelangen.
Ein sichere Bekämpfungsmethode ist regelmäßiges Entwurmen des Hundes.
Entsprechende Präparate erhält man beim Tierarzt.

