Zahnhygiene


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Zahnhygiene

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© pixelio.de / Karin Schumann

Das Hundegebiss ist von den gleichen Gefahren/Entzündungen wie unser Gebiss ausgesetzt u.a. Zahnstein und Parodontose.

Zahnstein entsteht meistens dort wo Zahn und Zahnfleisch auf einander stoßen. An dieser Stelle bleiben gerne Futterreste hängen. Diese Reste geben Bakterien eine gute Grundlage sich im Maul schnell zu vermehren - Zahnbeläge bilden sich und verhärten (Zahnstein). Neben Entzündungen des Zahnfleisches verursacht der Zahnstein auch Mundgeruch. Beim Check-Up vom Tierarzt sollte stets auch die Zähne überprüft werden. Eine Ausgewogene Ernährung schützt die Hundezähne, das Zahnpflege Kaugummi für Hunde sind Kaustrips. Diese gibt es ebenfalls beim Tierarzt und können als Leckerlie zwischendurch gefüttert werden.

Des Weiteren sollten die Futterreste vorbeugend entfernt werden – das heißt Zähneputzen. Es gibt extra Hundzahnbürsten und – pasta. Die normalen Menschenzahnbürsten sind nicht geeignet! Durch die Härte können sie das stark empfindliche Hundezahnfleisch unnötig reizen und entzünden. Das Zähnpusten sollte, wenn möglich wie bei Kleinkindern, bereits im Welpenalter spielerisch durchgeführt werden. Hilfestellung wie die Zähne zu reinigen sind, gibt auch jeder Tierarzt.

Mein Hund z.B. lehnt das Zähneputzen strikt ab. Um dennoch eine Vorsorge zu betreiben muss Trigger viel kauen. Der Speichel, der sich z.B. beim Kauen eines Kauknochens bildet, schützt die Zähne und das Zahnfleisch.

Die Parodontose verläuft beim Hund wie bei uns Menschen. Rückgang des Zahnfleisches, Bildung von Taschen und Freilegung des Zahnhalses. Eine “Zurückstellung“ des Zahnfleisches ist nicht möglich. Wenn keine Behandlung vorgenommen, werden die Zahnwurzeln freigelegt und ggfl. auch der Kieferknochen. Da auch hier Bakterien weiter arbeiten, können diese über die aufgelegten Stellen über die Blutgefäße in andere Körperregionen wandern und ggfl. andere Krankheiten auslösen!

Damit der Vierbeiner auch im hohen Alter noch ordentlich Biss hat, bitte auf eine ausgewogene Ernährung achten, die Zähne kontrollieren und bei Auffälligkeiten den Tierarzt aufsuchen.

Autor: Jenny
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von Jenny am 09.03.2010, 12:31