Mit Sicherheit denkt man wenig darüber nach, woher eigentlich das Hundefutter kommt, das man seinem Hund füttert.
Noch weniger denkt man aber sicherlich daran, dass für die Optimierung des Hundefutters gerade von den Futtermittelherstellern in Labors dafür Tests und Ernährungsstudien gemacht werden.
Aber wer denkt schon daran, dass es Futtermittelhersteller gibt, die für diese Tests HUNDE benutzen?
Als absoluter Hundeliebhaber stellen sich mir dabei die Nackenhaare hoch, denn wie sich jetzt herausgestellt hat, werden diese Laborhunde unter teils grauenhaften Umständen gehalten.
So wurde z.B nach PETA's neuesten Ermittlungen in einem IAMS-Versuchlabor (Eukanuba) Hunde vorgefunden, die mehr als "gequält" waren!
Eine Ermittlerin von PETA nahm in dem Labor einen Job an und fand:
-Hunde, die tot in ihrem Käfig lagen
-dunkle, verliesartige Zwinger, in denen es im Sommer stickig und im Winter eisig kalt war
-Hunde, die vor Einsamkeit und Langeweile sich endlos in ihren kleinen Verliesen im Kreis drehten
-Hunde, die auf kalten Betonboden geworfen wurden, nachdem ihnen große Muskelstücke aus den Beinen geschnitten worden waren
-Hunde, denen Röhren in den Hals gestopft wurden, um sie zu zwingen, Pflanzenöl zu schlucken
-Hunde mit so schlimmem Zahnstein, dass sie nur unter Schmerzen essen konnten
Veterinärtechniker mit mangelhafter Ausbildung und Erfahrung, die invasive Eingriffe vornahmen
Bericht über IAMS Versuchslabor
Als verantwortunsvoller Hundehalter sollte man also bei der Fütterung seines Hundes bitte darauf achten, woher dieses Futter stammt und ob dafür Tierversuche am Hund notwendig waren.
Folgende Firmen haben PETA schriftlich versichert, dass sie nur mit Einverständnis der Tierhalter Geschmacks- bzw. Akzeptanztests an Tieren in Privathaushalten durchführen oder generell auf Tierversuche verzichten:
Tierversuchsfreie Futtermittelhersteller
Folgende Firmen führen nach eigenen Angaben Tierversuche oder Ernährungsstudien an Tieren auf firmeneigenem Gelände oder in Vertragslabors durch:
Liste der Hersteller mit Tierversuchen
Autor: Keine Angabe


Kommentare
Happy Dog - kann man im Internet bestellen - soll ebenfalls absolut Tierversuchsfrei sein.
Wir sind inzwischen auf Selbstgekochtes umgestiegen und Barfen großteils.
Der Erfolg ist nach 6 Monaten sichtbar: Kaum noch Haaren, glänzendes Fell, gesunder Kot, keine Anfälligkeit für Durchfall.
Ich koche im Schnellkochtopf das Futter vor und dann portionsweise in das Tiefkühlfach.
Rohfutter wird frisch zubereitet.
Gruß: Antje
juchuu jetzt ist seit dem Beitrag schon ein Jahr vergangen aber ich wollte doch noch einmal Feedback geben:
Happy Dog ist der Wahnsinn! Trigger hat das Futter super angekommen und er liebt das Senior Futter das vorab mit Wasser angerührt werden muss. Seine Haut ist perfekt, keine Stellen mehr die jucken und geschubbert werden.
Danke Antje für den Super Tipp. Auch das Auenland Konzept fand er gut, dass Apfelmüsli und die Bananen Chips liebt er.
ahh - wir füttern auch Hills... ich hatte versucht Trigger (12) auf ein neues Futter umzustellen - aber ohne Erfolg. Er geht an das andere Futter nicht ran, werde jetzt noch ein Bio-Futter (Auenland-Konzept) ausprobieren.
Oder kann mir jemand von euch ein gutes Tierversuchfreies Futter empfehlen? Da Trigger sehr sensible Haut hat (er neigt zu einer Art Neurodermitis) und er bereits Senior ist, kann ich nicht einfach umschwenken. Seine Haut reagiert auf eine Futterumstellung sehr schnell und meistens sehr schlimm. Bis jetzt erhält bekommt er immer "Lamm&Reiß" oder "Geflügel&Reis" als Trockenfutter, da er Nassfutter in einem Hieb runterschlingt gibt es nur Trockenfutter, das teilt er sich über den Tag verteilt ein.
Danke vorab und Grüße
Hallo,
mit Entsetzen hab ich die Liste der Futtermittelhersteller gelesen, die Tierversuche durchführen. Da ich schon Hills gefüttert habe, war ich nun natürlich interessiert zu wissen, wie sich mein jetziger Hersteller so darstellt. Bozita vermisse ich auf den Listen. Also hab ich das Internet befragt und festgestellt, dass Bozita einen eigenen Testzwinger besitzt. Dort werden den Hunden zwei mal am Tag zwei verschiedene Sorten Futter zur Geschmackskontrolle vorgesetzt, die Häufigkeit notiert und angeblich geht`s den Tieren dort gut. Nach diesem Bericht bin ich mir überhaupt nicht mehr sicher. Leider kann ich meinem Hund nicht jedes Futter geben. Es darf keinen Fisch in irgendeiner Form enthalten. Luke ist jetzt sieben Jahre alt und ich habe in der Zeit nur drei Futtersorten ausfindig gemacht, in denen keinerlei Fisch verarbeitet wurde. Noch dazu ist er seit seinem zweiten Lebensjahr eine kleine Freßraupe und sollte somit Diätfutter bekommen. Die Sorten sind Hills = Huhn und Reis, Bozita = Robur 19/07, Bozita = light (19/07)
Aber, vielleicht hat von euch einer eine super Idee (außer barfen, das mach ich nicht)
Liebe Grüße
Sandra