Vorsicht: Giftig für Hunde!


Ernährung & Gesundheit

Grundnahrung

Vorsicht: Giftig für Hunde!

Vergiftung durch Lebensmittel
Nahrungsmittel, die für den Menschen unproblematisch sind, können für unseren Hund tödlich sein!

Zwiebel:
Die Schwefelverbindungen in der Zwiebel zerstören die roten Blutkörperchen der Tiere.
Eine mittelgroße Zwiebel kann für einen fünf Kilogramm schweren Hund tödlich sein.

Avocado:
Warum die Frucht für Tiere giftig ist, weiß man nicht. Giftig ist nicht nur das
Fruchtfleisch sondern auch der Kern.

Kakao:
Das darin enthaltene Theobromin führt zu Herzversagen. Die tödliche Dosis liegt bei 100 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht. Doppelt so viel ist schon in einer Tafel Vollmilchschokolade enthalten. Ein Pekinese könnte daran zugrunde gehen.

Schweinefleisch:
Roh kann es gefährlich werden. Es enthält oft das Aujetzki-Virus, ein für den Menschen unproblematisches Herpesvirus, das für Hunde (und auch Frettchen) tödlich und für viele andere Tiere gefährlich ist. Deshalb sollte das Fleisch vor der Verfütterung erhitzt werden.

Bohnen:
Einige Bohnenarten, darunter die Ackerbohne (Dicke Bohne) und Gartenbohne, sind für Hunde im rohen Zustand giftig.Daher, wenn überhaupt, nur gekocht!

Kartoffel:
Problematisch sind für Hunde die Beeren, Keimlinge, grüne Kartoffeln und oberirdischeTeile. Kartoffeln nur gekocht verfüttern!

Vergiftung durch Grünpflanzen:
Rund ein Viertel der Todesfälle durch Vergiftung bei Hunden geht auf Pflanzen zurück, an denen sie herumgekaut haben und die wir als harmlos einschätzen. Sie enthalten aber Stoffe, die für Tiere unter Umständen tödliche Nebenwirkungen haben. Einige beliebte Zimmerpflanzen gehören dazu, aber auch im Garten wächst so manches, was dem tierischen Hausgenossen gefährlich werden kann.
Auch das Gießwasser in Pflanzentopf-Untersetzern kann für Hunde giftig sein, da darin oft Düngemittel enthalten sind.
Ebenso Obstkerne und Samen können zu Vergiftungserscheinungen führen.

Pflanzen, die für Hunde giftig sind (beispielhaft):
Alpenrose, Alpenveilchen, Amaryllis, Anthurie, Aronstab, Azalee, Buchsbaum,
Buschwindröschen, Christrose, Christusdorn, Clivie, Daphne, Dieffenbachia, Efeu, Eibe, Eisenhut, Fingerhut, Geranie, Ginster, Glyzinie, Goldregen, Hahnenfuß, Herbstzeitlose, Kaiserkrone, Kella, Kartoffelpflanze, Küchenschelle, Lebensbaum (Thuja), Lorbeer, Märzenbecher, Maiglöckchen, Mistel, Nachtschatten, Narzisse, Orchidee, Oleander, Pfaffenhütchen, Philodendron, Rittersporn, Scilla, Seidelbast, Stechpalme, Sumpfdotterblume, Tabakpflanzen, Thuja, Tomatenpflanzen, Trollblume, Tulpe, Wacholder, Wicken, Wolfsmilch, Wurmfarn

Sonstige Vergiftungen:
Zudem kann natürlich auch das Schlucken von Medikamenten, Rattengift oder Insektiziden für den Hund tödlich enden.

Vergiftungserscheinungen:
Diese können unterschiedlich aussehen:
Zittern, Erbrechen, Taumeln, Blindheit, Speichelfluss, Aphatie, Würgen...

Fazit:
Hat der Hund Vergiftungserscheinungen, SOFORT den Tierarzt oder tierärztlichen Notdienst aufsuchen!

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2899 mal gelesen
von Antje am 13.05.2009, 11:11