Zufällig bin ich auf ein sehr trauriges und leider absolutes Tabu-Thema gestoßen, welches mich total entsetzt hat und ziemlich beschäftigt- Zoophilie, der sexuelle Missbrauch von Tieren!
Ich gebe zu, bisher habe ich auch nur mal am Rande davon gehört und bin nicht weiter auf das Thema eingegangen, aber die Fakten haben mich dann doch total geschockt! Geschätzte 8% der Männer und ca. 4% der Frauen (laut US-Sexualforscher Alfred Kinsey) sollen sexuelle Neigungen zu Tieren hegen und diese auch ausleben! Genaue Zahlen gibt es nicht, die Dunkelziffer der missbrauchten Tiere wird aber als relativ hoch eingeschätzt. Die"belibtesten" Opfer sind dabei Hunde, deren Vertrauen zum Besitzer und die Abhängigkeit von selbigen dabei schamlos ausgenutzt wird!
Das Thema Zoophilie ist noch sehr unbekannt und unbeachtet. Selbst Psychologen scheinen sich mit dieser Thematik wenig bis gar nicht auszukennen. Und die Gesellschaft will und kann das Leid der betroffenen Tiere häufig nicht erkennen oder sich vorstellen.
Sexuell missbrauchte Hunde zu erkennen ist scheinbar sehr schwer.Sie zeigen Verhaltensweisen, die auch durch Schläge oder anderen Ursachen ausgelöst werden können. Die Tiere reagieren oftmals auf Berührungen im hinteren Körperbereich empfindlich, ängstlich oder schnappen. Sie haben Angst vor Männern und drängen sich oftmals zusammen gekauert in eine Ecke. Manchmal können Verletzungen im Genitalbereich nachgewiesen werden. Oft leiden Sie ihr lebenlang stumm und unbemerkt!
Die Täter sind unauffällige Personen mit einen völlig normalen Leben in der Öffentlichkeit. Oftmals war die Beobachtung von Tieren bei der Paarung in der Jugendzeit auslöser für die sexuelle "Vorliebe". Zoophile sehen sich nicht als hilfebedürftig an- in ihren Augen üben sie dem Tier gegüber keine Gewalt aus, da der sexuelle Akt in "Einverständnis" passiert (wie auch immer diese Personen das beurteilen wollen)...Sie fühlen sich von der Gesellschaft schikaniert und behaupten, ihre Hunde besser zu behandeln, als andere...Sie lieben ihre Tiere halt nur etwas mehr als die restliche Bevölkerung... Über ihr perverses Treiben können Zoophile sich unbekümmert in etlichen Internetforen austauschen.
Das Traurige ist- unser Gesetz gibt Zoophilen in gewisser Art und Weise sogar Recht!!!! Denn am 01.09.1969 wurde Zoophilie als Straftatbestand aus dem Gesetz gestrichen! Lediglich mit einer Verwarnung oder maximal drei Jahren Gefängnis wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz müssen die Täter bei einer Überführung rechnen. Wenn es denn überhaupt einmal dazu kommt- oft ist die Beweislage zu dünn oder das betroffene Tier verstirbt "zufällig" kurz vor der Verhandlung.Wird ein Fremdes Tier vergewaltigt, kann der Halter nur Anzeige wegen Sachbeschädigung stellen. Das Fehlen als Straftat in unseren Gesetzt legalisiert den Missbrauch von Tieren also in gewissen Sinne. Allein das Wort Zoophilie ist schon absolut unpassend und verniedlicht die Brutalität, die den armen Tieren angetan wird ungemein! Die Bezeichnung kommt aus dem Griechischen- "zoon" steht für Lebewesen bzw.Tier und "philein" bedeutet nichts anderes als Liebe. Zoophilie heißt also übersetzt nichts anderes als "die Liebe zum Tier".....
Ich habe beim Suchen nach Informationen zu diesen brutalen Schattenthema eine interessante Intenetseite gefunden, die sich für das Leid der vergewaltigten Tiere einsetzt und daran arbeitet, Zoophilie wieder als das anzuerkennen was es ist, eine unentschuldbare Straftat!!!!
Auf der Internetseite gibt es einen Fragebogen hierzu. Bitte füllt den Bogen aus, vielleicht hilft es ja den Tieren und den Kampf um ihr Recht doch ein wenig weiter!
(www.verschwiegenes-tierleid-online.de)
Autor: Nino
Kommentare
Ja, ein Thema, welches leider nie wirklich aufgegriffen wird. Schon seit Jahrzehnten sieht man im Netz auf diversen seiten den Missbrauch an Tieren durch den Menschen. Dass dies im Interesse des Tieres geschehen soll ist blanker Hohn.
Gerade eine Hündin "steht" gerade mal 2x im Jahr für ein paar Tage lang, ansonsten ist sie nicht deckbereit. Geschweige denn, dass sie für die Menschlichen "Größen" ausgelegt ist.
Dass der Hund als "Sache" gehandelt wird, ist schon lange schlimm genug.
Mich würde interessieren, warum es scheinbar erst ein Gesetzt gab, welches die Zoophilie verbot und dann wurde das Gesetzt abgeschafft.
Ich kann nur den Kopf schütteln.
Antja,
ich kann auch nur den Kopfschütteln das es sowas gibt. Das ist total abartig was den Hunden passiert und macht die Seele wie den Körper des Hundes kaputt. Was sind das nur für Gesetzgeber die da nicht sofort handeln? Tiere für "sowas" zu missbrauchen ich kanns nicht verstehen.