Hilfe mein Hund beißt kleinere Hunde


Hilfe mein Hund beißt kleinere Hunde

Hallo,

ich benötige Hilfe.

Mein Hund beißt andere Hunde (kleinere) ohne Grund, was kann ich tun ?

Ich habe einen Redriver (choco),unsere Cleo ist 16 Monate alt und war bis vor ca 4 Wochen regelmäßig in der Hundeschule. Dort ist mir schon aufgefallen das unsere Cleo immer an die kleinen Hunde geht und diese dann auch beißt, beziehungsweise ihre dominaz klar macht.

Nun wurde mir von der Trainerin erklärt, man müsse aufpassen und Cleo dürfte nur noch mit Maulkorb in die Schule kommen.

Cleo mag den Maulkorb nicht und wir hatten es versucht aber es war der volle Stress für das Tier, also haben wir es gelassen und sind seitdem auch nicht mehr in die Hundeschule gegangen.

Leider gab es nun einen Vorfall beim spazieren, Cleo hat einen kleinen Mops angefallen, es ist zwar nichts weiter passiert, aber das Frauchen von dem anderen Hund ist völlig entnervt gewesen und natürlich zum Tierarzt um alles cheken zu lassen.

Nun zu meiner Frage wie kann ich das Cleo abgewöhnen, was kann ich tun ?

Kann mir jemand helfen, Tipps geben ?

Vielen Dank

Autor: Keine Angabe
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von gaertnerin am 17.09.2009, 10:16
 

Kommentare

Hallo Gärtnerin,

wie hat sich das "Problemchen" entwickelt?

 

LG: Nixi

Guten Morgen,

ich muss mich noch mal zu Wort melden.

Meine Cleo hört schon auf mich, dieses Fehlverhalten hat sie an den Tag gelegt als mein Mann mit ihr draußen war. Ich gehe immer im Ort mit Leine, sie darf im Wald und auf der Wiese frei laufen und genießt die Sache auch. Aber im Ort immer mit Leine.

Ich halte auch nichts von Gewalt am Tier, konnte dies auch nicht wirklich erkennen bei den Beiträgen, es hat doch jeder seine Tipps gegeben, was man machen kann und was bei seinem eigenen Tier geholfen hat oder angewendet wird. Leztendlich muss doch jeder selber wissen wie er damit umgeht, wollte ja keine Streitereine hervorrufen.

Cleo ist nun mal unser Liebling und wir wollen ihr das Leben so schön und angenehm wie möglich machen, aber es gibt wie schon oft gesagt, Regeln die auch sie ein zu halten hat.

Ich arbeite auch nur mit Nein und Leckerchen, ab und an die Rapelbox, die aber nicht nach dem Hund geworfen wird sonder nur beim Nein zur unterstützung dient.

 

Ich möchte mich bei allen bedanken die so aktiv hier rein geschrieben haben und ich werde mir den einen und anderen Tipp mal vornehmen und sehen wie Cleo damit umgeht und wie ich damit klar komme.

Unser bestreben ist immer ein gutes Miteinander für Mensch und Tier, alles sollte für alle Beteiligten ohne Stress ablaufen.

 

Viele Grüße

Du haste eine ganz tolle Einstellung. Denn nur friedlich kann man miteinander (Hund-Mensch)leben, anders ist auch nichts zu erreichen. Das wird schon werden  ,  Diskussionen halte ich für notwendig. Das öffnet das Sichtfeld.

Ich denke diese Plattformen sind für solche Probleme geschaffen. Liebe Grüße Silvia

Hallo ihr Lieben,

es freut mich ja, dass aus einem Hilferuf (Gärtnerin) eine rege Diskussion entbrannt ist. Wir unterscheiden in der Hundeausbildung ja heute zwischen negativer und positiver Bestärkung.

Die positive Bestärkung ist nichts anderes als Lob für den Hund. Die negative Bestärkung tritt dann in Kraft wenn der Hund von einer unerwünschten Handlung abgebracht werden soll. Die Wurfkette ist ein Hilfsmittel für Hunde die ihre Unarten mit aller Kraft ausleben wollen und sich von anderen Einwirkungen nicht beeindrucken lassen. Natürlich muß eine intensive Konditionierung durchgeführt werden. Dies ist keine Methode der negativen Bestärkung für sensible Hunde. Aber bei Gärtnerin scheint dies nicht zuzutreffen da der Hund nicht auf seine Halterin zu hören scheint und bei kleinen Hunden den Macho spielt.

Also Silvia, auch ich habe Hunde mit den verschiedensten Symptomen therapiert aber in einer Partnerschaft heißt es auch: "Wie man in den Wald ruft, so schallt es heraus".

Euer Bernhard

Stimmt- alles in einem Brei werfen geht eh nicht. Bedingt durch die verschiedenen Rassen, Verhaltensweisen.

Leider tauchen immer wieder diese Typen auf , die meinen die Dominanz eines Rüden  mit Gewalt besiegen zu müssen. Eben deshalb passieren so viele Unfälle mit Hunden. Wenn der Hund beißt oder sich wehrt, muss er sterben. Obwohl der Mensch nur Schaden  dem Tier zugefügt hat.

Grüßelchen Silvia

Ich kann aus den Kommentaren kaum erkennen, wer die Hundebesitzerin des Hundes ist, der aus dem Ruder zu laufen droht. Aber aus dem was geschrieben wurde ist ganz klar zu ersehen, dass der Hund ein gestörtes Sozialverhalten an den Tag legt und zum zweiten der Rudelführer als solcher versagt. Zur Umerziehung des Hundes spielt der Maulkorb eine wichtige Rolle. Der angesprochene Softmaulkorb ist das richtige Instrument um den Hund am beissen zu hindern. Der Maulkorb sollte nicht zu eng angelegt werden damit noch Platz für eine Leckerei bleibt. Die Gewöhnungsphase genau so wie sie von einer o.a. Kommentatorin beschrieben wurde. So lange der Hund an der Leine geht tut auch ein Halti gute Dienste. Der Beginn der Umerziehung geschieht immer an der normalen Leine. Der Hundeführer hat mit der Schleppleine kaum die Möglichkeit so schnell zu reagieren wie es nötig ist wenn der Hund ein Fehlverhalten zeigt.

Ein gute Möglichkeit der Umerziehung bietet die Wurfkette. Der Hund muß schon hartgesotten sein der auf die Wurfkette wenn sie richtig angewendet wird nicht positiv reagiert. Über das trainig mit der Wurfkette erzähle ich euch mehr wenn es erwünscht ist.

Bernhard

Ich kenne keine einzige Hundeschule die mit Wurfketten oder ähnliches arbeitet. Wer Gewalt anwenden muss, bei der Erziehung seines Hundes , sollte besser auf einen Hund verzichten.

 

Liebe Silvia,

selbst Rüters hat in gewissen Fällen die Wurfkette empfohlen. Außerdem wenn ich einen starken und selbstsicheren Hund habe wie es ja der Redriver zu sein scheint, erscheint es mir mehr als legitim die Frechheiten des Hundes mit einem stärkeren Zwang zu beantworten. Du scheinst nicht viel Hundeschulen zu kennen.

Dein Bernhard

 

 

 

Hahaha, wenn Du meinst. Solche Anworten stimmen mich bedenklich.

Übringens von Martin Rütter kenne ich so ziemlich alles.  Ich lese übrigens viel, arbeite täglich mit Hunden. Ist eigentlich aus allem zu entnehmen.

Aber Silvia,

nun bleib doch bitte ruhig - eine Wurfkette wird doch nicht auf den Hund geworfen! Von Gewalt kann hier überhaupt nicht die Rede sein.

Ich habe die Zeit genutzt und ein wenig gegoogelt und habe das gelesen, was ich erwartet habe:

es geht darum den Hund abzulenken ( manche nehmen auch einen Schlüsselbund oder etwas anderes Klapperndes wie eine Rütteldose), welcher feste in die Nähe des Hundes geworfen wird, um diesen von seinem Vorhaben ( Jagdinstinkt o.Ä.) abzulenken und die Aufmerksamkeit wieder auf sich zu lenken.

 

Manch einer klatscht in die Hände - das ist doch auch keine Gewalt - es dient der Ablenkung.

Bitte verstehe das hier nicht miss.

 

Liebe Grüße: Antje