Kurzinfo:
Wiederristhöhe: 50-61 cm
Gewicht Rüden: ca. 27- 32 kg
Gewicht Hündinnen: ca. 24-29 kg
Alter: 12-14 Jahren
Ursprungsland: Balkan/Indien
Farbe: weiß/leberfarben, weiß/schwarz
Fell: Kurz, hart, dicht, glatt und glänzend.
Farbe: Grundfarbe ist weiß. Schwarzen Flecken bei schwarzen Farbschalg oder leberbraune bei braunen Farbschalg. Des Weiteren gibt es die so genanten Lemonen-Dalmatiner (zitronen- oder orangefarbene Tupfen) sie weisen eine gelbliche Fleckung auf. Die Flecken sollen nicht ineinander laufen. Ferne sollten sie rund, möglichst gut verteilt und klar begrenzt sein. Größe der Flecken im Idealfall 2-3 cm im Durchmesser betragen.
Flecken am Kopf, Rute und Beinen sollten kleiner als die am restlichen Körper sein.
Herkunft/Geschichte/Wesen/Merkmale:
Woher der Dalmatiner genau stammt ist bis heute unklar. Der Ursprung des Dalmatiners soll angeblich bis zu den Pharaonen zurückreichen. Die Theorie stützt sich auf Abbildungen auf Gemälden aus dem 16. bis 18. Jahrhundert, diese lassen vermuten, dass der Dalmatiner ein paar tausend Jahre alt ist.
Eine weitere Theorie besagt, dass der Hund im Frühmittelalter von Zigeunern aus Nordindien nach Europa gebracht wurde.
Kirchliche Chroniken aus dem 14.Jahrhundet und von 1719 lassen ernsthaft darauf schließen, dass der Ursprung des Dalmatiners im östlichen Mittelmeerraum, speziell in der Gegend der dalmatischen Küste liegt.
In einem 1792 veröffentlichten Werk von Thomas Bewick ist eine Beschreibung und die Zeichnung eines Dalmatiners zu finden.
Der Dalmatiner wurde auf Ausdauer gezüchtet und es ist daher nicht verwunderlich, dass er viel Auslauf nötig hat. Früher wurde er als Begleithund von Kutschen genutzt. Der Dalmatiner passt sich sehr gut an, aber er benötigt viel Sport z.B. neben dem Fahrrad oder auch Pferd laufen, schwimmen, apportieren, spielen oder einfach nur in Feld und Wald drauf loslaufen. Dalmatinern macht eigentlich alles Spaß, solange ihr aufgewecktes Wesen unterhaltet und gefördert wird. Er braucht min. zwei Stunden Auslauf am Tag, noch besser sind aber drei bis vier Stunden. Ein Garten ersetzt den Spaziergang nicht!
Dalmatiner lernen schnell und mit Begeisterung. Suchspiele jeglicher Art sind diesen intelligenten Hund eine gute Möglichkeit seinen Geist zu trainieren.
Im Kurzen gesagt/geschrieben ist der Dalmatiner sehr aufmerksam und er braucht Abwechslung und Auslauf. Sein Wesen ist durchweg freundlich, aber manche Rüden gegenüber können sie schon lauter und aggressiv werden.
Es ist ein sehr guter Familienhund, der viel Bewegung benötigt. Er ist durchweg freundlich und braucht stets eine geistige und körperliche Beschäftigung.
Selbst bei der Arbeit in der Fährten-, Flächen-, Trümmer- und Lawinensuche zeigt der Dalmatiner seine unglaublichen Fähigkeiten.
Der Dalmatiner mag kein hartes Abrichten unter Zwang, sein sensibles Wesen gerät dann schnell aus dem Gleichgewicht und er reagiert störrisch.


Kommentare
Ergänzung:
Eine erwähnenswerte Eigenart hat der Dalmatiner, welcher besonders viel Aufmerksamkeit gewidmet werden muss:
Als einzige Hunderasse funktioniert sein Stoffwechsel auf eine andere Art und Weise als bei anderen Hunden. Er wandelt Proteine, im Speziellen das Protein Purin, zu Harnsäure um. Diese ist nur schwer löslich und führt in großen Mengen zur Bildung von Harnsteinen.
Daher ist der Dalmatiner nicht nur der einzige Hund, der Uratsteine (saurer Urin) bekommen kann, er hat auch durch falsche Fütterung sehr häufig Struvitsteine (basischer Urin).
Dalmatiner sind, was die N-Ausscheidung anbelangt, einzigartig, da sie sowohl Harnsäure als auch Allantoin als Endprodukte des Purinstoffwechsels ausscheiden.
Die Nahrungsmittel sollten deswegen einen geringen Puringehalt aufweisen.
Als besonders purinreich gelten Innereien, Fisch und Wildfleisch, was also als Futter für den Dalmatiner nicht verwendet werden sollte.
Viele Tierärzte wissen das nicht, daher bitte immer auch den Tierarzt darauf ansprechen!