Golden Retriever


Golden Retriever

Kurzinfo:
Wiederristhöhe: 51-61 cm
Gewicht: 27 - 36 kg
Alter: 13 - 15 Jahren
Ursprungsland: Großbritannien
Farbe: creme, golden
Fell: Glatt oder wellig mit guter Befederung, dichte wasserabstoßende Unterwolle

Farbe: abhängig von der Schattierung gold oder cremefarben. Der golden Retriever ist weder rot oder mahagoni farbend. Ein paar weiße Haare sind zulässig, allerdings nur an der Brust.

Herkunft/Geschichte/Wesen/Merkmale:
Mitte des letzten Jahrhunderts entstand hoch oben im Norden Schottland der Golden Retriever. Begründer der Rasse ist ein schottischer Edelmann – Sir Dudley Coutts Marjoribanks (1820-1894). Der spätere Lord Tweedmouth und sein Hund Nous sind der Urvater des Golden Retrievers. Auf dem schottischen Landsitz  wurde der gelbe Retriever "Nous" mit einer Water Spaniel-Hündin namens "Belle“ gepaart. Auf diese Paarung gehen alle Golden Retriever zurück. Der Lord hatte seit 1835 jeden Namen und das dazugehörige Zuchtgeschehen seiner Hunde dokumentiert.

1913 wurde der offizielle Name Golden oder Yellow Retriever erstmals anerkannt.

Der Golden Retriever ist gelassen und aufgeweckt, ruhig und wachsam, sensibel und würdevoll.
Neben seiner Vorliebe für das Wasser ist ihm eine große Apportiert-Leidenschaft angeboren. Ursprünglich wurden die Golden Retriever als Jagdhunde für die Arbeit nach dem Schuss eingesetzt und hier scheut er nicht das Federwild aus den Gewässern zu holen, oder seine Apportierfreude bei der Niederwildjagd zu zeigen.

Die Rasse ist bekannt, dass sie „gefallen wollen.“ Sie besitzen eine ausgeprägte Lernfreude, dass sie auch mit großem Erfolg als Blindenführ-, Rettungs-, oder Spürhunde eingesetzt werden. Der Golden Retriever ist aktiv und kräftig, aber auch mit einem sehr guten Geruchssinn ausgestattet. Er hat ein sehr gutes Gedächtnis, dass die Erziehung erleichtert.

Er ist ein sehr gehorsamer Hund, seine Treue, innere Ruhe und Sanftmut machen Ihn zu einem liebenswerten Gefährten und guten Hüter “seiner” Familie. Die meisten Golden Retriever sind  mittlerweile Familienhunde, da sie sehr kinderfreundlich, nicht aggressiv und äußerst menschenbezogen sind.

Autor: Jenny
3positive Bewertungen
385 mal gelesen
von Jenny am 30.07.2009, 15:00
 

Kommentare

Hallo Nini,

es gibt tatsächlich schneeweiße Retriver, diese entsprechen aber nicht dem Rassestandard sondern sind vielmehr Modehunde. Dass diese weißen Retriever anfälliger für Krankheiten  sind ist wissenschaftlich nicht bewiesen, allerdings ist bekannt, dass weiße Hunde zu Hautrötungen neigen ( dort fällt es ja auch viel mehr auf)

Es gibt zugelasene Züchter, die rein auf weiße Retriever züchten.

Der von Dir beschriebene Retriever "klingt" allerdings nicht nach weiß sondern eher nach sehr hell Cremefarben. Goggle mal ein wenig, am Besten sieht man die Farbe des Hundes, wenn er im Schnee steht - da hebt sich ein sehr helles beige deutlich ab.

Viele Grüße.Antje

Hallo, nun bin ich etwas irritiert. Wir kennen einen "Golden Retriever" der aber weißes nur minimal beiges Fell hat. Sein Frauchen erklärte mir, dass er Reinrassig sei und es auch einige weiße Tiere gäbe, diese allerdings selten wären und wengen Ihrer Neigung zu allergischen Reaktionen nicht zur Zucht zugelassen seien. Mich würde interessieren ob dies nun so ist oder ob es sich vieleicht nicht um einen Golden Retriever handelt, da der Rassestandart hier so beschrieben ist, daß nur einige weiße Stellen zulässig sind? Vieleicht kann mir ja jemand , sagen wie sich dies genau verhält. LG Anette mit Dusty